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Für die Menschen in Balzers

Unsere Vorhaben und Ziele

Mier z Balzers und z Mäls sind eine starke Gemeinschaft. Wir dürfen uns jeden Tag über ein aktives Leben in der Gemeinde freuen, das durch viele Vereine und engagierte Einwohnerinnen und Einwohner geprägt ist. Für viele Menschen ist unsere Gemeinde ein Leben lang Lebensmittelpunkt, was sich auch darin zeigt, dass viele in unserer Gemeinschaft vom Kindergarten über Primar- und Realschule bis hin zu Lehre und Arbeitsplatz in unserer Gemeinde bleiben. Dazu gehören das Wohnen, das Grossziehen der eigenen Kinder und Enkel, kulturelle und sportliche Aktivitäten und der Lebens­abend im eigenen Heim oder im Pflegeheim Schlossgarten. Balzers und Mäls – hier sind wir zuhause.


Wir stärken die Lebensqualität durch mehr Sicherheit und Komfort im Verkehr

Vor Jahrzehnten wurde in weiser Voraussicht eine Umfahrungsstrasse gebaut, die unser Dorfzentrum mit den Schulen, der Gemeindeverwaltung, dem Gemeindesaal und der Kirche vom Durchgangsverkehr entlastet. Die Weiterentwicklung der Verkehrsführung soll bestimmt vom Leitgedanken sein: besserer Verkehr statt Mehrverkehr.
 
Damit unsere Kinder und Jugendlichen auf dem Schulweg sicher sind, wollen wir neuralgische Stellen durch gezielte Verbesserungen entschärfen und sichern. Das können organisatorische und bauliche Massnahmen sein.
 
Um den Öffentlichen Verkehr attraktiver zu gestalten, wollen wir einen Ortsbus einsetzen, der im Pendel- oder Kreis­verkehr Sankt Katharinabrunna und Mariahilf sowie weitere Ortsteile mit dem Dorfzentrum verbindet. Davon profitieren wir alle.
 
Ein grosses Augenmerk schenken wir dem Langsamverkehr. Fussgänger haben bei uns gute und sichere Möglichkeiten. Den Veloverkehr wollen wir noch sicherer und durch vermehrte Abstellflächen noch attraktiver gestalten. In diesem Zusammenhang verfolgen wir weiterhin das Thema der eingeschränkten Fahrgeschwindigkeit in Wohnquartieren.

Vereinen lassen wir die notwendige Unterstützung zukommen

In unserer Gemeinde spielen Vereine und gemeinnützige Organisationen eine grosse Rolle: Fussballclub, Harmoniemusik, Turnverein, Caritas, Feuerwehr, Sänger, Operettenbühne, Alpgenossenschaften, Lebenshilfe, Frauenverein, Ornithologen, Tennisclub, Pfadfinder, Guggamusik. Die Liste könnte noch lange fortgesetzt werden. Allen Vereinen ist trotz ihrer Unterschiedlichkeit eines gemeinsam: Sie stärken unseren Sinn für die Gemeinschaft, sie übernehmen wichtige soziale und integrative Auf­gaben, sie bilden und formen Menschen und sie sind Träger und Garanten für ein aktives Gemeindeleben. 

 
Um die Bedeutung dieser Vereine zu untermalen, stellen wir die Vereinsförderung auf neue Beine. Dabei geht es nicht darum, dass Vereine Vermögen bilden. Sie müssen aber leben und aktiv sein können. Denn es sind die Vereine, die den Charakter unserer Gemeinschaft stärken.

Wir verstärken attraktive Angebote durch Aktivierer

Balzers ist eine Gemeinde, in der Menschen in einer intakten Umwelt Bewegung finden, sowohl körperlich als auch geistig. Das Angebot an Sportmöglichkeiten, Naturerlebnissen, Kultur und Geschichte, Genuss, Spiritualität, kreativem Schaffen und Weiterbildung für Menschen jeden Alters ist unvergleichlich. Diese Fülle an Optionen wollen wir unter dem Titel «Balzers bewegt» sichtbar machen, erhalten und pflegen.

Balzers und Mäls 
4600 Menschen aus 40 Nationen
ca. 20 km2Liechtenstein
60 km Strassen
39 Brücken
1 Burg
 
Gezielt sollen Begegnungsorte und Begegnungen ermöglicht werden, die auch altersübergreifend wirken. Dazu wollen wir auch freiwillige Aktivierer nutzen, die bereit sind, in verschiedenen Aktivitäten andere zu begeistern. Naturerlebnisse, Bewegung oder kreatives Tun sollen damit vermittelt werden. Alles im Sinne des Miteinanders und Füreinanders. Die Verwaltung soll hier den Anschub leisten und durch Unterstützung im geringen Masse das langfristige Gelingen sicherstellen.
 
Als einen Teil von «Balzers bewegt» sehen wir den Seniorentreff, der allenfalls in Zusammenarbeit mit einem Verein ins Leben gerufen werden soll. Unser Verständnis eines Seniorentreffs ist mehr, als ein Ort, wo man Kaffee und Kuchen geniesst. Es geht um Austausch und Hilfestellung im Alltag, um das Entwickeln von Aktivitäten, um Rat und Tat: Senioren für Senioren und Zuzug externer Beratung. Gemeinsam gegen Einsam.

Balzers sehen wir als Marke

Aus der Vogelperspektive betrachtet fällt auf, dass Balzers und Mäls in Liechtenstein eine Alleinstellung geniessen, ohne jedoch isoliert zu sein. Während die meisten Gemeinden immer mehr zusammenwachsen, sind wir ganz im Süden noch für uns. Unser Wahr­zeichen ist die Burg Gutenberg, die unsere Gemeinde weit über die Grenzen hinaus sichtbar und erkennbar macht. Zahl­reiche Funde bezeugen eine lange Geschichte unserer Gemeinde, und die Bronzestatute «Mars von Gutenberg» ist längst ein kultureller Träger Liechtensteins. Balzers hat aber noch mehr im Angebot, wie den Alten Pfarrhof, die Operettenbühne, die Harmoniemusik, die schönste Kirche des Landes mit dem sehr gepflegten Friedhof sowie das Gemeindezentrum mit Schulen, Saal, Schwimmbad und Turnhalle.
 
Wir stellen die Weichen, dass diese Attraktivität unserer Gemeinde gebündelt sichtbar und zur Marke wird. Die Burg Gutenberg muss noch mehr als in der Vergangenheit Kulisse für kulturelles Schaffen sein und kann auch im Tourismus eine Rolle spielen. Dafür werden wir uns beim Land als Eigner der Burg Gutenberg einsetzen.
 

Wir unterstützen eine diversifizierte Wirtschaft

In Sachen Wirtschaft hört und liest man viel von Industrie 4.0, von Blockchain und IT. Dabei wollen wir aber nicht vergessen, dass wir viele kleine Unternehmen und Kleinstunternehmen in unserer Gemeinde haben, die erfolgreich sind und Arbeitsplätze schaffen. Wir glauben an eine diversifizierte Wirtschaft, in der auch Schreiner, Gartenbaubetriebe, Elektriker und viele mehr ihren Platz haben.
 
Die zahlreichen kleinen und mittleren, aber auch die grossen, international tätigen Unternehmen, die in Balzers und Mäls ihren Sitz haben, werden wir weiter pflegen und wir wollen ihre Anliegen kennen. Dazu tauschen wir uns regelmässig mit ihnen aus. Neugründern und Ansiedlern wollen wir mit einer Politik der offenen Türe begegnen. Wir unterstützen diese Anliegen dann, wenn sie in den Rahmen unserer Gemeinde passen. Diesen Rahmen gilt es zu erar­beiten, damit wir unsere Kriterien in Bezug auf Emissionen, Ausbildungsplätze, Infrastrukturbedarf, Beschäftigungspolitik etc. auch klar benennen und als Messlatte ansetzen können. In diesem Zusammenhang sind auch Zonenfragen zu klären.

Wir setzen uns weiterhin ein für die Entwicklung der Verwaltung

Die Verwaltung ist für die Bürger da. Diesem Grundsatz sehen wir uns verpflichtet. Dazu gehört auch, dass Prozesse laufend optimiert und wo sinnvoll, digitalisiert angeboten werden. Diese Entwicklung soll aber auch nicht zulasten persönlicher Kontakte gehen. Der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden bei Verwaltungsaufgaben stehen wir positiv gegenüber. Wir sehen darin Chancen auf einen erkennbaren Mehrwert.
 
In Bezug auf das Gebäude der Gemeindeverwaltung erkennen wir Sanierungsbedarf. Wir werden die Sanierung oder gar den Neubau des Verwaltungsgebäudes rasch aktiv angehen, um hier langfristig wieder zeitgemäss zu sein. Auch andere Liegenschaften der Gemeinde müssen diesbezüglich in eine langfristige Planung aufgenommen werden.